Beiträge vom Juni, 2009

Der Kruzifix-Killer

Dienstag, 30. Juni 2009 15:02

Dies ist auch eines der Bücher, für welches ich leider nicht augelost worden bin. Dafür aber eine befreundete BookCrosserin, die nun so lieb war, es mir zu leihen.

der kruzifix killerCovertext:
Er kennt keine Gnade. Er tötet grausam. Und er ist teuflisch intelligent.

Die Leiche einer wunderschönen Frau, bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Zeichen eines vor Jahren hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und ist Hunter immer einen Schritt voraus – denn er kennt ihn gu. Zu gut.

Rezension:
Wow! Wer hätte je gedacht, dass mich ein Thriller so absolut packen, auf die Couch bannen und dort fesseln kann…
Chris Carter weiß, wie man einen Roman aufbaut und den Leser bei der Stange hält. Er verleitet den Leser immer wieder in andere Richtungen zu denken und neue “Killer” zu entdecken, die es gar nicht zu entdecken gibt. Ich hatte viele Verdächtige und ich tippte sogar auf Hunters ehemaligen Partner, der ja bei einem Bootsunglück ums Leben kam (doch jeder weiß, dass man in solchen Fällen rein gar nichts mehr findet – weder Beweise und geschweige eine Leiche!), doch mit dem tatsächlichen Mörder hatte ich absolut nicht gerechnet. Dennoch bleiben ein paar Fragen offen…

Eine davon ist, wie kann ein Mann, der überarbeitet, übermüdet, bleich und hohlwangig und teilweise sogar verwahrlost wirkt, noch gut aussehen? Robert Hunter wird immer wieder als gutaussehend dargestellt und einige Seiten später liest man wieder, dass er von Alpträumen gequält wieder eine schlaflose Nacht verbracht, wieder zu viel getrunken hat und eigentlich übel aussieht. Das ist wie die Faust aufs Auge…
Eine weitere wäre (aber Achtung, nun kommt zwangsläufig ein bißchen Spoiler!!!!), wie kann eine Frau die Opfer so behandeln und auch noch von der Stelle bewegen??? Kurz taucht ein Rollstuhl auf, doch damit fällt man zwangsläufig auf, selbst in der Nacht (oder gerade in der Nacht?). Einmal wird beschrieben, wie sie ein männliches Opfer überwältigt: klar, ein gezielter Tritt in die Genitalien erreicht viel, aber laut der beschriebenen Szene hatte sie danach ein leichtes Spiel.  Immer wieder erfährt man auch das das Opfer den Mörder offenbar erkennt: doch am Schluß liest man, dass sie sich total verändert hatte.

Der Nebenstrang von den Snuff-Movies und damit verbunden das Schwinden von Jenny hätte vermutlich schon einen eigenen Fall für die beiden Detectives Hunter und Garcia geben können. Es führt den Leser auf eine weitere falsche Fährte und von der Handlung her, super eingebaut, dennoch hätte es vermutlich auch nicht gestört dies wegzulassen.
Ich würde mich auf jeden Fall freuen mehr von Hunter und Garcia zu lesen, da diese beiden Charakter sicherlich noch ausbaufähig sind und eine gute Serie geben könnten. Also ein Tipp für den Autor: mehr Romane über Hunter und Garcia!!!

Fazit: ein verdammt guter Thriller, der Lust auf mehr macht und dennoch nicht allzu blutrünstig ist (mit Schaudern denke ich noch an “Kap der Finsternis”).

Thema: vorablesen | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer

Die Fehde der Königinnen

Sonntag, 28. Juni 2009 17:53

Und erneut hat die Glücks-Losfee zugeschlagen und das, obwohl ich gerade mit dem Lesen des letzten Buches fertig geworden bin. Am 10. Juni erhielt ich die Mail, daß ich “Die Fehde der Königinnen” gewonnen habe. Eingetroffen ist das Buch am 19. Juni bei mir.

die fehde der königinnenCovertext:
Europa im Jahr 566: Königin Brunichild führt einen erbitterten Kampf mit ihrer Schwägerin Fredegunde. Seit Jahren tobt nun schon die Fehde zwischen den beiden Königinnen um Gebietsansprüche, Macht und Ansehen. Brunichild jedoch hat Wittiges, einen jungen Landadeligen, als Verbündeten und treue Vasallen an ihrer Seite. Er hat sein Herz in der ersten Stunde an die Königin verloren, doch müssen sie ihre unstandesgemäße Beziehung verbergen… Wie weit wird er in seiner Liebe für sie gehen? Ein lebendiger historischer Roman aus einer Zeit, um die sich bis heute viele Geheimnisse ranken.

Rezension:
Bevor ich noch mehr darüber schreibe, eines vorweg: Der Titel des Buches ist völlig verfehlt! “Die Fehde der Königinnen”… Nicht, dass es an Königinnen gemangelt hätte – da gab es Audovera, Brunichild, Gailswintha und sogar Fredegund – aber eine Fehde? Darunter verstehe ich scheinbar etwas anderes als der Erfinder dieses Titels! Und wenn schon eine Fehde, dann eher zwischen Brunichild und Chilperich, dem Schönling, da die Gattin von Sigibert ihre Liebe zu ihm in blanken Hass verwandelt hat. Fredegunds Hintergedanken, weshalb sie unbedingt Chilperich haben wollte, scheinen mir nicht ausreichend begründet. Macht? Land? Davon ist keine Rede im Buch. Dann eher Liebe???? Wer weiß das schon so genau…

Die Geschichte rund um Siegfried (Sigibert, wie er im Roman heißt) und Brunhilde (Brunichild) kenne ich ein wenig anders. Entweder weil ich die Nibelungen nur dunkel in Erinnerung habe, weil diese möglicherweise wie fast alles mystische einfach nicht im richtigen Licht erzählt wurde, weil die Recherchen nicht genau waren oder weil das “zufällige” Namensgleichheiten sind. Keine Ahnung und ehrlich gesagt hat mich der Roman nicht so sehr gefesselt, um nähere Recherchen (wie ich es eigentlich gerne mache, wenn mich etwas brennend interessiert) anzustellen. Das so genannte Liebesverhältnis zwischen Brunichild und Wittiges wird im Covetext auch mehr hochstilisiert, als wirklich dahinter ist. Okay, ich gestehe, Wittiges trägt einiges dazu bei, dass es Brunichild immer wieder besser oder schlechter (je nach Gemütsverfassung der “Goldenen”) geht, aber bis auf das kurzweilige Zusammenkommen der beiden in einem Stall passiert nichts weiter und enttäuscht den Leser – zumindest mich!
Die beiden Protagonisten Aletha und Alexander sind mir ein bißchen zu… hm, wie soll ich schreiben?… unüberlegt, wie mir scheint. Es stellt sich gegen Ende heraus, dass an den beiden mehr dran ist, als man vermutet, aber damit hat es sich auch schon. Scheinbar ist da ein Faden, den die Autorin angefangen hat, nicht weiter verfolgt worden, was aber möglicherweise die Geschichte spannender gemacht hätte.
Eines zeigt der Roman auf jeden Fall: Vertraue niemanden und nichts und ganz besonders Schönheit und Freundlichkeit sind mit Argusaugen zu beobachten. Wenn ich mich daran erinnere, wie oft ich als Kind Prinzessin sein wollte, bin ich heute froh es nicht zu sein. ;) Intrigen ist etwas, was mir zutiefst zuwider ist und das ist aber offenbar ein sehr großer Bestandteil in Königshäusern. Auch Mordlust  und Gier nach Land und Macht scheint sich in herrschaftlichen Kreisen immer noch als eine Art gute Eigenschaft zu halten. Doch diese angesprochenen Laster beziehen sich auf Chilperich, Gunthram, Sigibert und Co. Die Frauen kämpfen, wie mir scheint, lediglich um das, was sie immer beschützen wollten – ihre Männer und ihre Kinder!
Dass es Schlangen in jedem Paradies gibt, weiß man ja seit der Geschichte mit Adam und Eva, ist also weder verwunderlich noch neu… und bringt die Geschichte auch nicht wirklich in Schwung. Auch wenn meine erste Einschätzung bei der Leseprobe doch nicht so gekommen ist, wie ich es erwartet habe, waren dennoch keine überraschenden Wendungen enthalten.

Fazit: alles in einem eine homogene Story, aber nichts Neues, nichts Aufregendes und nicht unbedingt ein Buch, welches ich ein zweites Mal zur Hand nehmen werde.

Thema: vorablesen | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer

Kalix – Werwölfin von London

Montag, 22. Juni 2009 12:45

Dieses Buch habe ich leider nicht über vorablesen.de gewonnen, aber mich hat die Leseprobe so fasziniert, dass ich einfach wissen wollte, wie es denn nun weitergeht. Also habe ich es mir kurzerhand selbst gekauft… ;)

kalixCovertext:
Werwölfin Kalix MacRinnalch ist auf der Flucht.  Von ihrem Clan geächtet und von Werwolfjägern verfolgt, streift sie durch London. Als sie Unterschlupf bei zwei Fremden findet, scheint Kalix vorerst sicher zu sein. Doch sie kann die Ereignisse der Vergangenheit nicht einfach abschütteln…

Rezension:
“Grrrrrr….”, knurrt Lightdancer. Wie soll man ein solches Buch beschreiben?
Nein, Scherz beseite. Ich weiß es wirklich nicht. Der Schreibstil von Martin Millar wirkt linkisch und einfältig, ja beinahe kindlich. Die ständigen Wiederholungen mancher Dinge sind mehr als lästig, vorallem dann, wenn man sie schon zum 150. Mal liest.  Die vielen unnötigen Kleinstkapitel (und ich übertreibe nicht, weil einige solcher Kapitel noch nicht einmal zwei Seiten umfaßen) wirken auf mich, als sollten sie das Buch verlängern. Am Anfang hat man Mitgefühl für Kalix und sogar für ihre Situation, aber die anderen beschriebenen Werwölfe machen das Buch nicht besser. Sie erscheinen alle dumb und unrealistisch (mal abgesehen davon, daß Werwölfe eigentlich schon unrealistisch sind! ;) ) und Kalix wird als stumpfsinnig dargestellt, die trotz all dem, was sie erreicht, das Leben als nicht lebenswert empfindet.
Die Szenen zwischen Thrix und Malveria, die die Geschichte eigentlich auflockern sollten, sind zwar teilweise witzig, aber erreichen bei mir eigentlich das Gegenteil. Als Feuerkönigin ist mir Malveria zu wenig “königlich”. Ihre Heulszenen wegen Klamotten wirken teilweise sogar abstoßend auf mich. Auch ihre “nicht-adoptierte” Nichte Vex hinterläßt den Eindruck, daß alle Feuergeister nicht ganz dicht im Kopf sind.
Gawain war mir anfangs total sympathisch. Vielleicht liegt es an meinem Faible für “gestrandete Außenseiter”. Sein Verhältnis aber zu Thrix hat mich wiederum umdenken lassen. Selbst als “Trost” für den Verlust um Kalix, laß ich den Sexgenuß mit ihrer Schwester nicht gelten. Noch dazu, wo immer und immer wieder betont wird, daß sich sowohl Thrix als auch Gawain sich nichts aus dem jeweils anderen machen. Bin ich zu altmodisch, als das ich Sex ohne Gefühle für falsch halte? Möglich…

Werwölfe als tolpatschig darzustellen, ist an sich schon eine Kunst. Leider ist es sonst mit der Kunst des Autors nicht weit her. Seine Kampfszenen wirken nicht gut, so als hätte Millar absolut keine Ahnung von einem Kampf oder wie er in solchen Situationen mit Worten umgehen soll. Und wo er (der Autor) vorher weiß Gott wieviele Kapitel für jeden Strang extra genommen hat, fängt er gegen Ende mehrere Stränge in einem Kapitel zusammen und es wirkt nur noch, als ob ihm die Geschichte lästig wäre. Auch die “alltäglichen” Probleme wie Laudanum-Sucht, die ständige Whisyk-Trinkerei oder das wilde “wer-geht-gerade-mit-wem-ins-Bett”, die die Werwölfe vermutlich menschlicher wirken lassen sollten, verwandeln diese Geschichte eher in ein Märchenbuch, als in einen guten Roman.

Fazit: Für mich kein Buch, um es  ein zweites Mal zu lesen!

Thema: vorablesen | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer

Alles wegen Werner

Mittwoch, 10. Juni 2009 17:47

Zur Zeit bin ich wohl ein Bücher-Glückswurm! :)  Am 28. Juni hat mich die Nachricht erreicht,  dass ich für ein weiteres Buch ausgelost worden bin – Alles wegen Werner, von Bettina Haskamp, ist nun innerhalb kürzester Zeit mein nächster Roman über vorablesen.de. Per Post ist es bei mir gestern, 9. Juni, eingetroffen…

alles wegen wernerCovertext:
“Danke, dass du mich verlassen hast”
Nach dreißig Jahren endet Claras Ehe  mit einem Knall: Ehemann Werner hat sie aus der Luxusvilla am Meer geworfen und ist mit einer schönen Brasilianerin auf und davon. Was Clara geblieben ist, sind Rotwein, Verzweiflung und ein übergewichtiger Hund. Gibt es überhaupt ein Leben jenseits von Werner?
Nach diesem größten anzunehmenden Unfall macht Clara ein paar höchst verblüffende Entdeckungen.

Rezension:
Erstaunlich wie schnell und flüssig sich dieses Buch liest! Clara wird einem von Seite zu Seite sympathischer. Sie schafft es ohne Entzug und Therapie vom Alkohol wegzukommen (was ich schon ein bißchen befremdend fand, da dies so einfach gar nicht sein kann, wie hier beschrieben). So scheint es zumindest. Sie packt nach einiger Zeit ihre Sachen, sucht sich – die doch immer als “unfähig” bezeichnet wurde – selbstständig einen Anwalt, kauft sich ohne Besichtigung (was ich weltfremd empfinde, aber scheinbar kann man auch Glück damit haben) ein Haus in einer Gegend, in der sich offenbar nicht einmal Fuchs und Hase gute Nacht sagen, eine Hütte und versumpft dann wieder in ihrem Elend.
Joao, der Mann vom dem “Gemischtwarenladen” mitten in der Pampas, beurteilt bzw verurteilt sie nicht, sondern zeigt ihr sogar eine Lebensphilosophie, die Clara offenbar braucht – nämlich die, das Leben einfach so zu genießen wie es gerade kommt. Seither sind Ana (Joaos Frau), Joao und Clara trotz aller Sprachbarrieren von Anfang an Freunde. Der Wein, der dann gemeinsam unter dem Olivenbaum getrunken wird, scheint für Clara, die als Alkoholikerin dargestellt worden ist, kein Problem zu sein. Sie lernt wieder aus sich herauszukommen, unternimmt stundenlange Spaziergänge mit ihrem Hund Tom und lernt sogar nette Leute wie Celeste kennen. Sie wagt sogar Dinge, die ihr früher nie in den Sinn gekommen sind und geht – nach einigen Startschwierigkeiten – eine neue Beziehung ein. Leo (dieser Name weckte in mir sofort eine Assoziation zu einem anderen Buch, nämlich zu Emmis Leo in “Gut gegen Nordwind”) ist ein schweizer Tramper, der mir von Anfang an irgendwie suspekt ist. Doch die Beziehung scheint zu klappen, Clara ist glücklich. Bis zu dem Tag, als von ihrem Anwalt ein Schreiben kommt, daß sie Februar in Deutschland sein muß. Wegen ihrer Scheidung!
Leo sieht dies als Startschuß und verdünnisiert sich… zurück bleibt wieder eine verzweifelte Clara. Aber diesmal nicht ganz so verzweifelt wie nach dem Ende ihrer Ehe. Dennoch hat Clara offenbar so etwas wie Selbstbewußtsein entwickelt, denn als ihr Ex-Mann nach der Scheidung sie und ihre langjährige Freundin Heike zu einem Drink einladen möchte, sagt sie ihm doch glatt “verpiß dich” ins Gesicht. Sogar Heike ist erstaunt über diese neue Clara. Aber sie sieht nicht voraus, dass auf alle “Verkupplungsversuche” ihrerseits Clara ausrasten würde - und das tut sie!

Clara geht nach Portugal zurück und damit zu ihrer einsamen Hütte. Kurzweilig erscheint ihr das alles als Wahnsinn und sie sehnt sich nach moderner Küche, Klimaanlage und Zentralheizung zurück, bis die Ruhe von Alentejo sie wieder umfängt und ihr eigentlich gar nichts mehr abgeht. So weit, so gut. Doch dann stürzt sich Clara ins nächste Abenteuer: Rui, ein Sohn von Ana und Joao, macht ihr einen Vorschlag. Auf ihren 6 ha großen Land möchte er eine kleine Ferienanlage mit maximal 4 Gästehäusern errichten. Clara läßt sich breitschlagen und erscheint mir damit wieder weltfremd. Rui ist ihr nicht ganz geheuer, sie muß schauen, daß sie ihr Geld zusammenhält und dann diese “Ungeheuerlichkeit”. Aber wie es in Büchern so ist, es geht gut und sie bekommt sogar noch Rui!!!

Fazit: Alles im allen ein nettes Buch für zwischendurch und das sogar auf die Tränendrüse drücken kann. Manchmal erscheint mir der Schreibstil von Bettina Haskamp aber kühl, zu sachlich und teilweise auch zu knapp. Ich bekam zeitweilig das Gefühl, daß man durch die Lebensgeschichte Claras gehetzt wird. Für eine Sommerlektüre am Strand aber allemal ein Leckerbissen.

Thema: vorablesen | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer

Daheimbleiben kann jeder

Mittwoch, 3. Juni 2009 20:24

“Daheimbleiben kann jeder” von Thomas Baumman ist mein drittes Buch über vorablesen.de, welches am 27. Mai bei mir eintrudelte.

daheimbleiben kann jederCovertext:
Wer schon immer wissen wollte, wie man durch Deutschland mit dem Pferd kommt oder wie exzessiv unsere Senioren unterwegs sind, er ist hier goldrichtig. Die köstlich komischen Geschichten des Comedyautors Thomas Baumann erzählen außerdem von der längsten Reise mit der Straßenbahn oder vom Landweg nach Australien. In seinem kuriosen Reisereportagen fragt er auch, wie man Reiseweltmeister wird und wo man mit einem Zufallsflug landet. Die perfekte Reiselektüre – Reisen einmal anders!

Rezension:
Nein, das ist nicht mein Ding! Eigentlich mag ich deutsche Komiker und dabei denke ich an Mittermayer. Doch die Sprache von Thomas Baumann bleibt mir scheinbar verschlossen. Oft habe ich keine Ahnung wovon er spricht und manchmal wirken seine “Berichte” als wäre nicht er verreist, sondern andere und er erzählt nur deren Geschichten. Oder habe ich das Kapitel “Chirurgiereisen” falsch verstanden? Irgendwie habe ich mir mehr erwartet und bin dementsprechen enttäuscht. Sollte ich jemals so etwas wie Punkte für ein Buch vergeben müssen, dann bekäme dieses wenigstens einen – für die Geschichte mit dem Starbucks. Aus mir nicht bekannten Gründen mag ich das Starbucks nicht und Thomas Baumann zieht es auch fleißig durch den Kakao.

Eines steht aber trotzdem auf jeden Fall fest: Thomas Baumann ist kein Autor, der mir gefällt.

Thema: vorablesen | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer