Harvest Moon – Sonnenschein-Inseln

81mv-Kw58AL__AA1500_Es ist wieder einmal soweit… ich falle so in ein DS-Spiel hinein, dass ich zu  nichts anderem mehr komme. So vernachlässige auch das Lesen wieder einmal sehr. Aber ich mag nun einmal Spiele und bei der Nintendo-Gruppe (Wii, DSi, Gameboy Color und Co.) sind dies die Harvest Moon- und die Pokemon-Spiele.
Ja, ich bekenne mich dazu… manchmal muß auch ein erwachsener Mensch einfach wie ein Kind verspielt sein und gerade diese beiden Spiele haben es mir am meisten angetan.

Die Sonnenschein-Inseln sind ein bißchen anders zu handhaben, wie die anderen Harvest Moon-Varianten. So muß man zum Beispiel darauf achten, welche Pflanzen wie viel Wasser brauchen und muß sie dementsprechend öfters gießen. Zu solchen “Problem-Pflanzen” gehören leider die Erdbeeren. Ich hatte das erste Mal (bei einer Aussaat von 8 Feldern) gerade mal eine einzige Erdbeere. Dann sind mir die Pflanzen eingegangen. :( Im Jahr darauf habe ich wieder nur eine Aussaat mit 8 Feldern gemacht und konnte immerhin schon 6 Erdbeeren ernten. Doch auch diese Pflanzen gingen trotz regelmäßigen Gießens ein. Offenbar geht es aber nicht nur mir so, denn in einem wundervollen Forum bin ich auf nette Mitspieler gestoßen, die ebenfalls ähnliche Probleme damit haben. Die sogar die Erfahrung machen mußten, dass manche Samen einfacher verschwanden und gar nichts wuchs. Sehr seltsam, diese Sache!

Auch mit den Heiratskanditaten ist es nicht so einfach, wie bei den Vorgängern. Spricht man einen Kanditaten nicht mindestens drei, vier Tage lang an, nimmt er kein Geschenk. Und damit können die Herzen nicht vermehrt werden und die – für die Heirat – notwendigen Sequenzen starten. Es wird also dem Spieler diesmal nicht sehr einfach gemacht. Aber für mich war es einfach nett, einmal nicht ein männliches Wesen spielen zu müssen.
Die Sonnenschein-Inseln ist – zumindest für mich – das erste Harvest Moon-Spiel, in dem man sich aussuchen kann, ob man als Mädchen oder Junge spielen möchte. Sehr erfreulich!!! Dieses Detail mag ich auch ganz besonders bei sämtlichen Pokemon-Spielen.

Interessant an diesem Spiel ist auch, dass man Inseln heben muß. Dafür braucht man aber die Sonnensteine. Die wiederum sind nur mühsam zu bekommen. Den Dorfbewohnern muß man 5 Geschenke überreichen (die aber ähnliche Probleme machen wie die Heiratskanditaten – d.h. man muß sie ein paar Tage hintereinander anreden, damit sie überhaupt die Geschenke annehmen!), die ungefähr 300 Freundschaftspunkte bringen, dann bekommt man als Dankeschön einen Sonnenstein. Die drei Haustiere (Pferd, Hund und Katze) bringen einem ebenfalls einen dieser Steine, wenn sie einen gewissen Grad an Zuneigung für den Spieler empfinden. Manche der Steine findet man auf den Inseln versteckt, was bedeutet, dass man die Inseln absuchen muß – mühsame Zeit, die man weder für seine Tiere noch für seine Pflanzen brauchen kann. Dem Spieler bleibt also die Wahl – suchen oder sich um den eigenen Hof kümmern. Beides gleichzeitig geht nicht! Auch das man sich mehr um die Dorfbewohner kümmern muß, kürzt die Zeit für den eigenen Hof erheblich. Ich weiß ja nicht, wie andere Spieler damit umgehen, aber mir ist der Tag immer zu kurz um alles zu erledigen, was ich erledigen möchte. ;)

Fazit: Trotz aller Probleme bin ich begeistert davon! Es ist halt einfach ein Spiel daraus geworden, bei dem man sich auch Gedanken machen muß und nicht einfach nur kopflos durchläuft. Auch gefällt mir, dass man das Spiel nicht ausnahmslos mit dem Touchpen spielen muß, sondern auch durchaus das Steuerkreuz verwenden kann. Von 10 möglichen Punkten, bekommt es daher von mir eindeutig 8 Punkte!

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Autor: Lightdancer
Datum: Mittwoch, 29. Dezember 2010 8:08
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