Beiträge vom März, 2011

Etwas zum Nachdenken

Donnerstag, 31. März 2011 8:44

Fukushima ist immer noch nicht ausgestanden! Immer mehr Hiobsbotschaften geistern durch die Medien. Mittlerweile erfährt man sogar, dass es bereits 2010 immer wieder Probleme mit diesem AKW gegeben hat und nie etwas wirklich unternommen worden ist. Ganz im Gegenteil! Es wurde alles unter den Tisch gekehrt – wie es halt so üblich ist. Die Menschheit wird für dumm verkauft und die Politiker schweigen. Und die Wissenschaftler streiten sich immer noch wie “gefährlich” es nun wirklich für die Umwelt aussieht.

Aber – und das schlägt in meinen Augen wirklich dem Faß den Boden aus – es werden bei uns nun Lebensmittel verkauft, die – ich sage jetzt absichtlich das nächste Wort, weil man ja als Endverbraucher einfach nicht sicher kein kann, außer man besitzt einen Geigerzähler – angeblich radioaktiv verseucht sind, die – glaubt man den Medien – sogar in Japan nicht verkauft werden dürfen. Und bei uns stehen sie völlig unbedenklich in den Regalen.
Problem bei dieser Geschichte ist, dass die Höchstdosis an radioaktiven Stoffen dank der EU erhöht worden sind und zwar erst heuer im März!

Laut einer Studie des Österreichischen Ökologie-Instituts wurden folgende Werte verändert:

Höchstwerte für Cäsium für ausgewählte Lebensmitteln in Bq/kg

  EU, gültig seit März 2011 zurzeit geltende Werte in Japan Österreich, nach Tschernobyl bis zum EU-Beitritt
Babynahrung  400    11,1
Milch  1.000  200  185
Gemüse  1.250  500  111
Trinkwasser  1.000  200  1,85

Höchstwerte für Jod für ausgewählte Lebensmitteln in Bq/kg

  EU, gültig seit März 2011 zurzeit geltende Werte in Japan Österreich, nach Tschernobyl bis zum EU-Beitritt
Babynahrung 150    
Milch 500 300 185
Gemüse 2.000 2.000 74
Trinkwasser 500 300 (100 für Babies, Stillende und Schwangere) 3,7

Seit einer Woche sind zwar die Kontrollen der eingeführten Lebensmittel verstärkt worden und werden durch die AGES untersucht, aber… nach gültigen EU-Vorschriften und damit mit erhöhten Werten. Und alle finden das unbedenklich???
Überall wo man nachliest, steht zwar, dass die jetzigen Lebensmitteln schon vor mindestens 14 Tagen bei uns eingeführt worden sind und daher vor der Katastrophe liegen und das viele Lebensmitteln gar nicht direkt aus Japan kommen (abgesehen vielleicht von so mancher Soja-Sauce, das meist-importierte Nahrungsmittel Japans), doch was mit den Fischbeständen in Zukunft passieren wird, kann noch keiner sagen oder absehen. Und wie weit eine mögliche Wolke zu uns durchgedrungen ist und somit in Boden/Pflanzen bzw. in die Tierwelt aufgenommen wird, weiß offenbar auch keiner.
Ich möchte absolut keine Panik aufkommen lassen, das liegt mir wohl am fernsten. Aber ich möchte zum Nachdenken anregen.

Irgendwann hab ich einmal irgendwo nachfolgenden Satz gelesen:

Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen!

Doch wir verhalten uns nicht wie achtsame “Pächter”. Wir sind ganz eindeutig Parasiten, die Mutter Erde berauben, aushöhlen und sie nackt und bloß liegen lassen wie weggeworfener Müll. Ich gestehe, dass ich keine militante Umweltschützerin bin, aber mir tut es im Herzen und in der Seele weh, was wir der Erde und damit auch unseren Kindern und Kindeskindern antun.

Thema: Dies und das | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer

Das Lied der roten Erde

Mittwoch, 23. März 2011 9:38

Dieses Buch durfte ich – dank BookCrossing und der Großzügigkeit von bookorpc – lesen, da ich es nicht bei vorablesen gewonnen hatte.

Covertext:
Sydney, 1800: Die junge Irin Moira kommt nach einer langen Schiffsreise in New South Wales an. Dort, am Ende der Welt, soll ihr ungeliebter, wesentlich älterer Ehemann als Arzt der Strafkolonie arbeiten. Einer der Sträflinge ist der gutaussehende Duncan, ein verurteilter Rebell. Als Duncan Moira vor einem Überfall rettet, kommen die beiden sich näher. Ihre Liebe scheint hoffnungslos, die Flucht der einzige Ausweg. Gibt es in den Weiten Australiens eine Zukunft für sie?

Rezension:
Der Anfang des Buches erinnerte mich stark an Barbara Bickmoores Der Mond am anderen Ende der Welt. Dort war es Hallie, die unfreiwillig verheiratet wurde und die dank eines Sträflings die Liebe fand. Doch ihr Mann – und darin liegt der erste Unterschied zu diesem Roman – war Schafszüchter, nicht Arzt wie Alistair McIntyre. Dafür war “Hallies Sträfling” Arzt. Doch die Ähnlichkeit stieß mir irgendwie auf. Ich weiß, dass die ersten Siedlungen Australiens hauptsächlich von Sträflingen gegründet worden sind, doch ist dies ein Grund Geschichten um diesen fernen Kontinent so stark ähneln zu lassen?
Die zweite Ähnlichkeit, die mir sauer aufstieß, war, dass es auch in dieser Geschichte eine Überflutung gibt, die erhebliche Schäden anrichtet. Erneut fand ich mich im Roman von Barbara Bickmoore wieder. Dazu hätte ich dieses Buch nicht zu lesen brauchen…

Zum Glück gibt es dann doch Unterschieden zwischen den beiden Büchern. Hallie fand unter Bickmoores Feder zurück zu ihrem Mann, da sie erkennen mußte, dass die Gefühle ihres Liebstens nicht unbedingt auf sie alleine gerichtet sind. Während Bickmoore die Aborigines nur streifte, spielen sie bei Inez Corbi eine bedeutendere Rolle, was mich persönlich freute. ABER: Wenn Aborigines ein Ritual wie das Totsingen abhalten, dann wird dies auch erfüllt. Bei Inez Corbi trifft dies nicht zu. Ein Fehler ihrerseits oder liegt es an einer möglichen Ungläubigkeit und hat sie deshalb den Tod in ”Degradierung” umgewandelt?
Noch ein Punkt, der mir nicht so gut gefällt ist, dass Duncan O´Sullivan so oft entfliehen kann und jedes Mal wieder eingefangen wurde. Ein paar mal weniger hätte der Geschichte sicherlich keinen Abbruch getan.
Auch bleiben die Protagonisten für mich irgendwie oberflächlich und lassen ein völliges Hineinfallen in die Personen nicht wirklich zu. Schade!

Fazit:
Alles in allem ein gutes Buch. Doch leider bringt es das Land nicht so nahe wie Barbara Bickmoore es bei mir erreichen konnte.

Thema: vorablesen | Kommentare (1) | Autor: Lightdancer

Das Affenhaus

Montag, 14. März 2011 8:57

Nach einiger Zeit mal wieder ein Buch bei vorablesen gewonnen – Das Affenhaus von Sara Gruen.

AffenhausCovertext:
Isabel Duncan ist Wissenschaftlerin an einem Institut für Menschenaffen. Sie arbeitet mit Bonobos, einer Schimpansenart, die eine große Begabung für Sprache besitzt. Menschen bleiben Isabel oft ein Rätsel. Wohler fühlt sie sich bei den ihr anvertrauten Affen. Als eines Tages im Institut eine Bombe explodiert, wird Isabel schwer verletzt. Die Affen flüchten in Panik. Eine dramatische Suche beginnt…

Rezension:
So gut mir das Buch auch gefallen hat (immerhin habe ich die 406 Seiten an einem halben Sonntag gelesen gehabt), so mußte ich dennoch die Geschichte erst setzen lassen, um eine Rezension schreiben zu können. Ich bin zwar heute noch immer nicht sicher, ob ich all das in Worte fassen kann, was mich beim Lesen bewegte, aber ich wage mich einfach einmal heran.

Sara Gruen weiß mit dem Herzen zu schreiben und anhand ihres Nachworts weiß ich, dass sie selbst in einem Affen-Sprachlabor war, und einige ihrer eigenen Erfahrungen in das Buch eingebracht hat.

Von Anfang an fühlt man, dass dies mehr als eine erfundene Story ist. Vor so manchen Dingen verschließt man gerne die Augen und ich nehme mich dabei nicht aus. Man “weiß” um die Grausamkeiten, die nicht nur Affen, sondern allen Versuchstieren angetan wird, und doch neigt man dazu solche Dinge zu übersehen. Sara Gruen läßt dies nicht zu! Sie öffnet einem unbarmherzig die Augen. Die sechs Bonobos werden so klar “gezeichnet”, dass man sie nicht nur vor sich sieht, sondern auch der Meinung ist, dass man sie schon lange kennt. Bonzi, mit ihrem Wissensdrang und ihrer Begabung mit Lexigrammen umzugehen und genau das zu äußern, was die gesamte Gruppe wünscht. Jelani, der in der Gruppe integriert ist, aber doch noch als “Halbwüchsiger” gilt und in manchen Situationen einfach nicht weiß, wie er reagieren soll. Makena, die trächtige Bonobo-Dame, die verzweifelt nach Isabel verlangt, als ihre Niederkunft kurz bevorsteht. Mbongo, der die “Monsterjagd” so liebt und beleidigt auf John Thigpen ist, der das Spiel nicht verstanden hatte. Sam, das charismatische Alpha-Männchen und letztendlich das Jüngste, dessen Namen sich mir leider nicht eingeprägt hat.
Die Unterhaltung Mensch-Bonobo geht recht glatt mittels ALS, eine Gebärdensprache. Anhand der Reaktionen seitens der Affen erkennt man deutlich, dass sie nicht dressiert sind, sondern durchaus auch ihre Launen haben und diese artikulieren können.

John Thigpen, ein Journalist, darf die Affen besuchen, denn – und das war eine Voraussetzung – die Bonobo-Gruppe hatte zugestimmt, und bekommt wundervolle Eindrücke von ihnen, die ihn sprachlos machen. John hat allerdings auch gute Vorarbeit geleistet und für alle Rucksäcke vorbereitet, bis an den Rand gefüllt mit  Spielsachen und Leckereien. Bonzi liebte ihn dafür und signalisiert “Kuss, Kuss, Bonzi Lieben”, während Mbongo von John enttäuscht ist, weil er einfach “Monsterjagd” nicht verstanden hatte.
Die Affen wirken beinahe wie Menschen. Sie lieben Fernsehen, besonders, wenn Isabel oder Celia (eine Assistentin) um Macciatto für die Gruppe fahren, wollen sie “live” dabei sein und es muß alles gefilmt werden. Sie stehen auf Schokolinsen und Milch mit Zucker, sie spielen wie Kinder, turnen an Klettergerüsten herum, bauen aus Decken ihre “Nester”. Und – was stark hervorgehoben wird und den Bonobos letzendlich auch irgendwie zum Verhängnis wird – haben in jeder Lebenslage Sex.
Als Isabel bei einem Bombenattentat auf das Labor schwer verletzt wird und wochenlang im Spital liegt, werden die Bonobos zunächst mittels Narkosegewehren von den Bäumen geholt und “aus Sicherheitsgründen”, weil alle Beteiligten des Sprachlabors von einer Gruppe Extremisten, die sich ELL nennt, bedroht werden, verkauft. Isabel ist enttäuscht und wütend, dass Peter, dem sie das Versprechen abgenommen hatte sich gut um die Affen zu kümmern, sich nicht daran gehalten hat und selbst ihr Fisch zu Hause tot im Aquarium schwimmt, ihre Pflanzen alle verdorrt sind.
Als dank Celia immer mehr ans Licht kommt, verschließt sich Isabel verängstigt zu Hause ein. Doch das Wissen, dass die Affen möglicherweise an ein Biocenter verkauft worden sind und nun unsägliche Qualen leiden müssen, bringt eine enorme Willenskraft in der jungen Wissenschaftlerin hervor. Isabel wächst über sich hinaus.

Der Journalist hingegen kämpft mit ganz anderen Problemen. John wird von einer anderen Journalistin ausgebootet, wird von seiner Chefin in eine Abteilung abgerufen, in der er sich mit Obdachlosen herumtreiben muß und dabei mit Stinktieröl besprüht wird, mißt Schlaglöcher aus und muß bei alleinerziehenden Müttern, die sich als Prostituierte über Wasser halten müssen, verdeckt recherchieren. Irgendwann reicht es ihm und er kündigt. Seine bis dahin depressive Ehefrau Amanda steht von einem Tag zum anderen wieder voll im Leben und bekommt einen Job in L.A. Dort erlebt sie eine völlig andere Welt – nämlich die der Reichen und Stars.

Der Kontrast – die Natürlichkeit der Affen und die Überheblichkeit der Menschen, die mit nichts zufrieden sind und daher ständig ihr Leben und vorallem ihren Körper verändern müssen – sticht krass hervor. Da fragt man sich dann schon wer wohl der “klügere” ist – Mensch oder Affe.

Meine Hoffnung, dass der “Spielbereich” des Buches sich auf das Sprachlabor bezieht, wurde zertrümmert. Der Titel lag für mich klar in diesem Gebiet. Doch es kommt ganz anders, als man denkt. Die Affen, die so verzweifelt von Isabel gesucht werden, tauchen in einer Realtity-Show wieder auf, alleine, auf sich gestellt und – nachdem die Einschaltquoten im Keller waren – durch grausame Einmischungen, die aber ganz anders ausgehen als vom Team beabsichtigt.
Die Mischung – Beobachtungen der Bonobos und das Privatleben der Protagonisten – ist durchaus gelungen und gipfelt schließlich in einem Art Thriller. Okay, manche Dingen sind manchmal vorhersehbar, dennoch stört das in keiner Weise den Lesegenuß.

Fazit:
Ein Buch, welches man so schnell nicht mehr aus den Hängen legt und die Augen für Dinge öffnet, die man gerne übersieht. Nun liegt es wohl an mir, dass ich mir das vorhergehende Buch Wasser für die Elefanten besorge, um zu sehen, wie mir dieses gefällt.

Thema: vorablesen | Kommentare (1) | Autor: Lightdancer

Mal “laut” geschrieben…

Samstag, 12. März 2011 19:57

Die Lobby lenkt, der Menschheit wird´s geschenkt – und zwar der Tod. Völlig kostenlos und über die Meinungen und die Köpfe der Menschen hinweg.
Ich bin immer wieder entsetzt, wie die “Obrigen”, die eigentlich für das Allgemeinwohl zuständig sein sollten, nur auf sich und ihre Geldbeutel schauen. Und sich auf Kleinigkeiten stürzen, die ausgeschlachtet, verordnete und sogar strafrechtlich verfolgt werden, während in anderen Bereichen kräftig die Kassen klingeln und über Rechte einfach hinweggeschaut wird.

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie das “Sackerl für das Gackerl” aufgekommen ist. Dieses – nennen wir es einfach einmal – Delikt (wenn man es nicht verwendet) wird mit 36,- geahndet und auch darüber hinaus kann es einem teuer zu stehen kommen. Das wird bis ins kleinste Detail zerlegt, gesetzlicher verankert und beinhart durchgesetzt. Doch was ist mit Atomkraft??? Da gibt es massig Proteste dagegen. Wir hatten jetzt auch eine Woche lang ein Volksbegehren, welches man unterschreiben konnte. Und was ist passiert??? Wie viele Stimmen sind zusammen gekommen, obwohl sich jeder dagegen ausläßt? Nicht einmal 100.000 Unterschriften und das, obwohl die Wahlberechtigung weit – sehr weit – höher liegt. Knapp 1,5% aller Wahlberechtigten haben ihre Unterschrift geleistet…
Deutlich in Zahlen ausgedrückt: von 6,3 Millionen (!) Wahlberechtigten in Österreich sind lediglich 98.700 zur Tat geschritten!
Wo sind all die Leute, die ständig meckern? Warum sind sie nicht zum Volksbegehren gegangen und haben unterschrieben? Die beste und einfachste Aussage, die ich ständig gehört habe: “Man habe es nicht gewußt!”

Und nun die Katastrophe in Japan!!!  Fukushima galt als “sicher”! Doch mal ehrlich: was ist gerade im Bereich der AKW´s sicher? Das das Gebäude erdbebensicher ist? Nun ja, das mag ja stimmen, doch wenn nun wie in Japan die Stromversorgung abbricht und die Brennstäbe nicht mehr gekühlt werden können, dann frage ich mich doch allen Ernstes wer das noch als “sicher” bezeichnen will?
Bei Facebook gibt es nun natürlich unterschiedliche Meinungen – was durchaus berechtigt ist, ist ja zum Glück jeder Mensch ein Individuum und jeder darf seine Meinung haben. Wenn man einer Japanologin glauben darf, kommen allerdings nur 30% der Energie aus den AKW´s. Warum also – um Himmels Willen – werden dann in einem Land, das – man höre und staune – 5000 Erdbeben im Jahr (!!!) hat, AKW´s betrieben?
Nachtigall, ich hör dir trapsen! Oder soll ich sagen, ich höre die Münzen klimpern, die der Goldesel speit?

Geld – und merkt gut auf – kann man nicht essen, nicht mit ins Grab nehmen und angeblich macht es noch nicht einmal glücklich. Geht es also um Macht? Aber auch dies nützt einem nichts im Leben.
Die Menschen in Japan, die nun die Folgen davon tragen müssen, haben absolut nichts davon. Ganz im Gegenteil: Leben wurden – und werden wohl auch noch als Folge  - gegeben. Ist es das wirklich wert? Können die Menschen, die AKW´s bauen, gut heißen und bejahen nach so etwas noch ruhigen Gewissens schlafen?

Nun haben wir ja in Österreich die perfekten Ausreden:

  • Wir sind ja weit weg!
  • Wir haben ja keines gebaut!

Aber – und nun kommt es – rund um uns gibt es AKW´s. In Ungarn gibt es 4, die in Betrieb sind. In der Slowakei ebenfalls 4. In Frankreich sage und schreibe 58! In Bulgarien 2, ebenso in Rumänien.  In Tschechien sogar 6. Italien hat die Absichtserklärung kundgetan, dass sie welche bauen wollen. In der Schweiz 5. In Polen ist eines geplant.  In Deutschland 17, wobei dieser Staat an einen Ausstieg denkt.
Wir sind also umgeben von AKW´s.

Wissenschaftler hoffen auf “günstige” Winde, die die radioaktiven Wolken in Richtung Pazifik wehen. Und dann? Löst er sich dank des Salzgehaltes im Wasser einfach auf? Irgendwo kommt diese Wolke herunter und richtet Schaden an. Doch zurzeit wird nur gehofft, dass es nicht auf bewohnten Gebiet niedergeht. Doch was machen die Isotopen, die im Meer landen? Kehren sie damit nicht in einem Zyklus ein, der irgendwann auch uns Menschen betrifft? Woher nehmen wir die die Arroganz her, der Natur so dreinzupfuschen?
Liegt Tschernobyl schon so versteckt im menschlichen Gedächtnis, dass sich niemand etwas dabei denkt? Lernt die Menschheit jemals etwas dazu?  Ich fürchte zumindest der Teil, der dafür zuständig sein sollte, lernt nichts. Andere müssen das dann halt ausbaden…

MITEINANDER sollte die Devise der Menschheit sein und nicht rücksichtslos auf sich selbst schauen und dabei in wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen.

Thema: Dies und das | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer

SUB-Abbau März 2011

Dienstag, 1. März 2011 14:44

Lightdancer
Buch-Titel Autor/in Seiten Challenge
Drachenträume Anne McCaffrey 959 Assoziationschallenge
Septimus Heap – Magyk Angie Sage 442 “verschleppt” von Februar – Abbau
Das Lied der roten Erde Inez Corbi 457 nein – RING!
Midnightwitch
Buch-Titel Autor/in Seiten Challenge
Die Erben der Nacht 3 – Pyras Ulrike Schweikert 529 (542 m. Anhang und Glossar) nein
Wie immer finden die Verlinkungen erst nach dem Lesen des jeweiligen Buches statt.

Thema: TBR-Abbau 2011 | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer