Beiträge vom Juli, 2011

Menschliche Dominanz

Freitag, 22. Juli 2011 11:02

Wozu ist die menschliche Dominanz gut? Wir sind keine Wölfe, die sich eine Rangordnung erkämpfen müssen, um zu überleben. Wir brauchen nicht die gesündesten, stärksten und besten Weibchen suchen, um uns zu paaren. Wir müssen nicht wie manche parasitär lebende Pflanze nach dem Licht ringen und deshalb andere unterdrücken.

Warum also tun wir es? Was gibt uns Macht? Was erreichen wir durch Dominanz über und Unterdrückung anderer? Wollen wir uns damit nur brüsten, uns hervortun, unser prächtiges „Gefieder“ zeigen, welches schlussendlich nur aus Lug und Trug besteht? Wofür müssen wir reich sein, schön, besser als andere, intelligenter? Wieso müssen wir in die Genetik eingreifen, nur damit das eigene Baby so schöne blaue Augen hat, wie man es sich selbst immer gewünscht hat? Warum müssen Tomaten größer und röter sein und dabei völlig an Geschmack verlieren? Warum müssen wir andere Menschen-Rassen, andere Religionen verdammen und niedermachen? Warum empfinden wir sie schlechter als uns selbst?

Liegt es daran, dass Leute, die selbst das Negative erlebt haben, sich nun selbst und anderen beweisen wollen, wie gut sie sind und wie sie alles zum Positiven hin verändern? Möglich wäre es. Doch dann stellt sich die Frage: Wenn man mit guten Gedanken, besseren Ideen etwas verändern möchte, was passiert dann damit und warum machen sie eine Kehrtwende?
Warum gehen Menschen in die Politik?
Der Volksmund sagt, dass das diejenigen sind, die nichts gelernt haben und trotzdem eine große Klappe führen wollen. Aber stimmt das? Stecken nicht andere Wahrheiten dahinter und wenn ja, wo sind die dann hingeflogen? Ich habe das Gefühl, dass wir alle schon so von Selbstzweifeln geplagt sind, dass wir nicht mehr geradeaus sehen können. Jede/r verfolgt das eigene Ziel, mit dem Resultat, dass leisere untergehen, dass Leute, die nicht den Mut haben den Mund für einen Protest zu öffnen, einfach überrannt und das diejenigen, die den Mut besitzen und sich versuchen dagegen zu wehren, mundtot gemacht werden.

Wir müssen uns wieder auf uns selbst besinnen. Herausfinden, wer wir sind, was wir machen und warum wir so oder so handeln. Wir müssten wieder bei Adam und Eva anfangen, aber dabei die Bibelgeschichte, wie sie uns so gerne verkauft wird, vergessen. Wir sollten aus unseren Fehlern lernen und die Schöpfung neu schreiben. Wir sollten von anderen Lebewesen lernen… zum Beispiel von der Symbiose eines Einsiedlerkrebses mit einer Muschel und dabei Harmonie entdecken. Wir sollten von den Ratten lernen, die die Vermehrung innerhalb einer Kolonie kontrollieren, wenn sie zu viele werden. Wir sollten von der „Rose von Jericho“ lernen, die wie tot aussieht, wenn sie trocken ist und wieder zum Leben erwacht, sobald sie mit Wasser in Berührung kommt.

Drei Sätze aus zwei unterschiedlichen Büchern und von zwei unterschiedlichen Autorinnen haben mich nachdenklich gestimmt.
Der eine stammt von Karen Marie Moning und stammt aus dem Buch „Bloodfever“ (oh ja, das ist Fantasy, möglicherweise auch Dark-Fantasie, aber der Satz hat mich in ganz andere Richtungen denken lassen).

Unsere Taten definieren uns. Unsere Entscheidungen. Die Dinge, denen wir widerstehen. Die Dinge, für die wir sterben würden.

Für Fantasy ein durchaus wahrhaftiger Satz. Nicht wahr? Unsere Taten definieren uns. Sie zeigen, auf welcher Seite wir stehen. Ob wir dem Guten dienen oder dem Bösen verfallen sind. Klingt melodramatisch, aber so denkt die Menschheit – in Schubladen. Schwarz und weiß, gut und böse. Anstatt die Farben dieser Welt zu sehen, ist alles entweder schwarz oder weiß. Anstelle eines Mittelweges zwischen gut und böse zu gehen, wählen wir „eine Seite“. Und oft höre ich die Aussage: Mir wurde die Entscheidung abgenommen – oder – Welche Wahl hätte ich gehabt?
Wir alle haben jede Menge Wege vor uns. Wir können ständig entscheiden, ob wir den normalen Schotterweg mit all seinen Schlaglöchern, ob wir lieber den etwas holprigen Betonweg oder die glatt asphaltierte und damit die leichteste Straße nehmen. Und… was noch viel wichtiger ist: man kann sich ständig anders entscheiden. Geht man an einem Tag lieber einen steilen Berg hinauf, um sich zu ertüchtigen, sich freiwillig zu plagen oder einfach daraus etwas zu lernen, so ist es möglich, dass man am nächsten Tag, ja selbst in der übernächsten Stunde schon, sagt: nein, das war keine gute Entscheidung, ich gehe nun lieber durch den Bach um meine Füsse zu kühlen.

Wählt man so unorthodox seinen Lebensweg, wird man gerne als verrückt, als unsicher, als exzentrisch abgestempelt. Dabei sind doch gerade diese Menschen, diejenigen, die wahrlich lernen. Sie akzeptieren keine Entscheidungen, die irgendjemand für sie gefällt hat. Sie wollen selbst lernen, sich selbst bewusst werden, was sie eigentlich im Leben wollen. Sie verhalten sich wie Kinder. Und was ist so schlecht daran? Irgendwann verbannen wir das Kind in uns, fühlen uns reifer, erwachsener und töten dabei aber einen wichtigen Teil von uns selbst – Freiheit, Unbeschwertheit und Spaß am Leben.

Mit den Worten verlieren wie die ursprüngliche Wahrnehmung. Sie geben mehr Sicherheit, das ist schon richtig. Nur das, was einen Namen hat, wird für uns wirklich.
Wirklich und eingeschränkt.

Dieser Satz stammt aus der Feder von Marianne Fredriksson und wurde von mir in ihrem Buch „Eva“ gefunden. Und auch er beinhaltet soviel Wahrheit, die wir aber manchmal gar nicht sehen wollen. Wir sind der Meinung, dass wir Worte brauchen. Sie geben uns Halt, wenn wir etwas benennen können und es stürzt uns in Verwirrung, wenn wir ein Gebiet betreten, dass namenlos ist, was wissenschaftlich nicht (oder noch nicht?) erklärt werden kann. Wir schließen die Augen vor Dingen, die nicht „da“ sind, weil sie in unserem Wortschatz nicht vorkommen oder nur unzureichend erklärt werden können. Und damit legen wir allen Dingen eine Beschränkung auf. Wir engen sie ein, wir pressen alles in eine Form. Und was nicht passt, wird passend gemacht… wir drücken, quetschen, schneiden und reißen solange daran, bis es uns in den Kram passt.

Die Wahrheit ist nicht erlernbar, man kann sie nur wieder erkennen.

Auch dieser Satz stammt von Fredriksson und aus dem bereits genannten Buch. So manchen wird nun ein diffuses Gefühl beschleichen. Die Frage wird auftauchen, warum ist die Wahrheit nicht erlernbar? Doch dann sollte man sich gleich die nächste Frage stellen: Was ist eigentlich Wahrheit? Nur, weil ich in allen Dingen etwas „Göttliches“ begreife, steht es völlig außer Frage, dass mir viele, sehr viele Menschen widersprechen würden. Wahrheit ist in meinen Augen das, womit wir leben können, was wir für uns selbst erfahren und gelernt haben. Durchaus sind einige Dinge wissenschaftlich erwiesen oder mathematisch so genau, dass nichts daran zu rütteln ist. Doch liegt das nicht gerade an unserem Stand der Wissenschaft? Wer weiß heute schon, wie die Ägypter wirklich ihre Pyramiden bauten, wie sie so exakt die Weltwunder ausrichten konnten, dass sie mit Sonne-, Mond- und Sternenstand eine bestimmte Botschaft übermitteln konnten? War es wirklich dieselbe Mathematik, die wir heute kennen? Oder gehen wir eher einer anderen Spur nach, die wissenschaftlich nicht belegt werden kann, weil sie dem Reich der Fantasie zu entspringen scheint und vermuten dahinter Außerirdische?
Wenn eine Aussage oder ein Bildnis mit dem übereinstimmt, was wir in unserem Leben erfahren, gelernt und gehört haben, dann ist das für uns Wahrheit – wir erkennen sie. Doch diese Wahrheit wird nicht immer auf der ganzen restlichen Welt anerkannt. Es gibt Diskussionen, Streitereien, Krieg, um die eigene Meinung, die eigene Wahrheit zu übermitteln, anstatt die Menschen sich selbst entscheiden zu lassen, was für sie die Wahrheit ist.
Was würde es bewirken, wenn wir all die Menschen auf unseren Planeten selbst entscheiden ließen, welche Wahrheit sie in etwas erkennen? Womöglich das, was wir uns alle erhoffen: Harmonie. Doch dann setzt sich wieder die Dominanz durch… und man (also ich) fragt sich, wo die wieder her ist. Warum man jemanden etwas aufzwingen muss, was derjenige gar nicht will. Warum wir über etwas oder jemand Herrschaft erlangen wollen, von dem wir nichts haben, denn im Tod sind wir alle allein und besitzen nichts.

Nachdenken, wahrhaftig sehen, die eigenen Entscheidungen fällen und danach leben – das sollten wir alle und uns nicht unterjochen lassen von ein paar Leuten, die der Meinung sind, sie wissen alles besser und handeln für das Wohl aller. Steht für euch selbst ein, erfindet keine Geschichten, weil aus euch Erinnerungen brechen, die euch verwirren und ihr dafür für euch und für andere Erklärungen sucht. Das müsst ihr nicht. Seid ihr selbst – ganz und wahrhaftig! Fühlt die Verbindungen untereinander, erzeugt Harmonie und Frieden, anstatt zu dominieren, zu unterdrücken, zu unterwerfen. Tragt eure Herzen auf den Zungen und Händen und vergrabt sie nicht im Morast der Lügen und der Macht.

Thema: Dies und das | Kommentare (2) | Autor: Lightdancer

Unachtsamkeit ist so zerstörerisch

Dienstag, 19. Juli 2011 9:28

Die Welt kommt nicht dazu sich zu erholen. Und wer ist schuld? Der Mensch…

Wir halten uns für die Krönung der Schöpfung. Doch sind wir das wirklich? Sollte nicht ein gekröntes Haupt wissen, wie es mit seinen “Untertanen” umgehen soll, um alle in Einklang zu halten, ihnen das zu geben, was sie brauchen und womit sie zufrieden sind? Doch, das sollte es… aber alleine die Geschichte zeigt uns schon, dass der Mensch nicht dazu fähig ist. Wir schwingen uns zu Herren (und Frauen) der Welt auf, doch wir sind unersättliche, egoistische Parasiten.

Schon im April vorigen Jahres hat es eine Umwelt-Katastrophe mit Erdöl gegeben, die extrem die Ökologie bedrohte. Rund 5000 Barrels (umgerechnet ca. 795.000 Liter) liefen pro Stunde in den Golf von Mexiko, ausgehend von der Plattform Deepwater Horizon.
Und wieder bedroht das schwarze Gold unsere Umwelt… wieder trifft es den Konzern BP. Diesmal ist – laut Angaben – eine Pipeline “geplatzt”. Sie wäre zwar vom Netz genommen (was auch immer das heißen mag), dennoch tritt ein Gemisch aus Methanol und öligem Wasser aus. Die Bedrohung trifft diesmal die alaskische Tundra.
Und wieder sitze ich hier und frage mich, wann der Mensch endlich lernt!

Mal abgesehen von diesen Umwelt-Katastrophen, fischen wir die Meere leer, berauben die Erde um ihren grünen Mantel, indem wir ganze Wälder roden um Platz für was auch immer zu schaffen, verpesten die Luft und bringen die Welt auf jede erdenkliche Art und Weise aus dem Gleichgewicht. Immer aggressiver geht die Menschheit vor und seit ein paar Jahren auch immer mehr gegen die eigene Spezies.
Und dann sehen wir Filme wie Independence  Day, The Day After Tommorrow, 2012, Final Day, The Day After und wie sie alle heißen und denken, dass uns das nie passieren wird, denn wir sind klug, wir sind allwissend, wir wissen es besser und vorallem sind wir keine Außerirdischen die die Planeten-Ressourcen rauben… doch wir handeln nicht danach. Wir wollen weiterhin unseren Luxus leben, wir kümmern uns weiterhin nicht darum, weil es ja “höhere und klügere Köpfe” gibt, die das in die Hand nehmen werden/sollen. Jede/r ist der Meinung, dass sie/er ja nur ein kleines Licht wäre und gar nicht die Macht hätten, etwas zu ändern.

Ich sage euch: doch, diese Macht ist uns gegeben. Wir müssen uns nur an der eigenen Nase nehmen und die Augen weit öffnen, um zu sehen, was wir an Mutter Erde so verbrechen.
Wir fahren extrem kurze Strecken mit dem Auto, mit Begründungen wie “heute ist es zu heiß, um zu Fuß zu gehen”, “es regnet”, “andere machen es ja auch, also warum ich nicht” und weiß der Himmel noch welche.
Wir reagieren gedankenlos, in dem wir mal ein Kaugummi-Papierl auf den Gehsteig fallen lassen und sollte sich das schlechte Gewissen regen, beruhigen wir es, in dem wir ihm sagen, dass es nur dieses einmal war und es sonst nie vorkommt.
Wir verwenden Sprays, die womöglich immer noch Treibgase enthalten.
Wir reißen einfach mal auf die Schnelle im Garten Pflanzen aus, weil sie ja “Unkraut” sind. Wie viele Kinder beobachte ich täglich, die aus – wie mir scheint – unterdrückter Wut einfach Äste von Bäumen und Sträuchern reißen, um damit wild um sich zu schlagen, den anderen eine überzuziehen oder einfach, um es – kaum, dass sie es in der Hand halte – wieder auf den Boden werfen zu können.
Wie oft handeln wir sinn- und gedankenlos, wenn wir mal ausnahmsweise zu Fuß gehen und der Umwelt keinen Blick würdigen? Kennen wir noch die Bedeutung von “natürlicher Schönheit” oder unterliegen wir schon so derartig einem Schönheitswahn, der absolut ins künstliche drängt?

Wer, von allen denjenigen, die diesen Text lesen, schenken einem Schmetterling mal einen längeren Blick und bewundert ihn wegen seiner Farbenpracht, wegen seinem wiegenden Flug und seiner Natürlichkeit?
Wer von den Lesern hier, hört nur einmal still einem singenden Vogel zu, anstatt sich die Ohren mit Fernsehen oder überlauter Musik zu füllen und genießt dabei einfach nur die Melodie, vielleicht mit einem Lächeln auf dem Gesicht?
Wer kann sich ohne etwas zu hinterfragen einfach eine Blume am Wegesrand betrachten und Symmetrie, Wohlgestalt, Farbe und Geruch zu erleben?

Wir haben verlernt uns selbst zu lieben und so können wir auch nicht unser Umfeld, die Natur, die Tiere und die uns umgegebenden Menschen lieben. Je mehr wir uns selbst zerfleischen, weil es uns die Werbung, die Politiker, die Filmemacher so vormachen, desto aggressiver werden wir anderen gegenüber. Unachtsamkeit zerstört… sie zerstört zuerst jeden einzelnen und dann alles, was sich rund um einen bewegt und lebt. Wir denken nicht mehr selbstständig, denn es wird uns gezeigt wie wir denken sollen (allein schon der Magerwahn der Modewelt reitet viele Mädchen in die Predouille und sogar manchmal bis in den Tod hinein). Wir handeln nicht mehr selbstständig, weil wir der Meinung verfallen, dass andere, mächtigere, handeln müssen. Wir verurteilen uns selbst zu Unfähigkeit, wir machen uns klein…
Wir sind, ich sage es noch einmal, Parasiten. Wir breiten uns aus, wir schaffen mit Gewalt Platz. Und wenn andere darunter leiden oder sterben… was soll´s? Wir sind die Krönung, wir haben das Anrecht zuerst zu kommen und dann erst alle anderen.
Wie falsch wir doch damit liegen.

Pflanzen liefern uns den Sauerstoff, den wir brauchen. Ohne Sauerstoff kein Leben.
Tiere und Pflanzen liefern uns Nahrung und Kleidung. Ohne Tiere werden wir verhungern und erfrieren.
Wasser löscht unseren Durst. Ohne diesem gilt es zu verdursten.
Luft ist unser Leben. Und wir vergiften sie.
Die Erde bringt Leben in Form von Pflanzen hervor – ein kleines Wunderwerk. Doch wir ruinieren sie, durch Katastrophen wie Ölverschmutzungen, Mülldeponien und Radioaktivität. Es “passiert” einfach, dass Öltanker leck laufen oder kentern, es werden weiter AKW´s gebaut, mit der Aussage: wir sind vorsichtig, wir machen es besser. Wir erzeugen immer mehr Müll, ohne nachzudenken, weil wir uns ja auf die Müllverbrennungsanlagen verlassen, die unseren Dreck schon weg machen werden. Wir töten, wir vernichten, wir entziehen  uns unsere eigenen Lebensgrundlagen – durch Unachtsamkeit!

Mag sein, dass ich dies hier alles nur für mich schreibe. Doch es trägt die Hoffnung mit sich, ein paar Augen zu öffnen, Achtsamkeit wieder zu wecken und die Liebe in die Welt zu tragen. Möge es funktionieren!

Thema: Dies und das | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer

Jenseits des Mondes

Mittwoch, 13. Juli 2011 17:00

Wieder einmal ein interessante Leseprobe hat ich verführt ein Buch bei vorablesen zu gewinnen und habe es auch prompt geschafft. ;) Jenseits des Mondes ist der zweite Teil der Chronik der Nephilim, von Heather Terrell.

Jenseits des MondesCovertext:
Jetzt, da sie ihre große Liebe Michael an ihrer Seite hat, könnte Ellspeth Faneuil sehr glücklich sein. Doch der jungen Frau ist ein anderes Schicksal vorhergesagt: Die gefallenen Engel kämpfen um die Herrschaft der Welt – und Ellspeth muß entscheidend in diesen Kampf eingreifen. Nicht einmal Michael kann sie vor ihrer größten Herausforderung bewahren: Um die Welt zu retten, muß sie gegen einen Feind antreten, der groß, mächtig und ihr sehr nahe ist.

Rezension:
Eigentlich mag ich Bücher über Engel und dergleichen sehr. Und der Anfang dieser Geschichte versprach mir, dass auch dieses mir gefallen könnte. Leider kenne ich ja nicht den ersten Teil, aber man erfährt doch so einiges und hat damit kein Problem der Geschichte zu folgen. ABER und nun kommt ein Spoiler (wer also nicht mehr erfahren möchte, sollte diesen Absatz mal kurz überspringen): muß es so schnell zu Ende gehen? Im ersten Teil töten Michael und Ellie Ezekiel – also einen Gefallenen – und der Rest von ihnen, also sechs weitere, auf lediglich 299 Seiten? DAS kann ja nicht der Ernst der Autorin sein. Oder? Ja, es ging mir absolut zu schnell. Und ja, ich hätte mir mehr erwartet! Eigentlich hab ich ja schon genug Serien in meinen Regalen stehen, aber trotzdem wäre hier mehr besser gewesen als so wenig. Es wirkt auf den Leser (also zumindest auf mich) übereilt, hastig hingeworfen. Es entsteht der Eindruck, dass die Szenen mit den Gefallenen schon lange standen, doch der Autorin irgendwie die Zeit dazwischen nicht in den Kram gepaßt hat. Der Aufbau von Ellie und Michael hätte mehr ausgearbeitet gehört. Zu schnell haben sie zu viel in zu kurzer Zeit gelernt. Die Geschichte – soweit ich sie kenne – fängt wie ein gemütlicher Bummelzug an, der sich aber immer schneller in einen ICE verwandelt und nur noch dahinrast. Schade!!! Es hätte mehr die Spannung gesteigert und das Leserherz erfreut, wenn man zumindest drei Gefallene in einen dritten Band getan hätte.

Der Schreibstil von Heather Terell ist sehr angenehm, sehr fließend. Sie macht es einem leicht in die Geschichte zu finden. Auch das Cover ist ansprechend und hätte mich im Buchladen sicherlich neugierig gemacht.

Fazit:
Eine gute Idee, die nett verpackt worden ist, aber sich viel zu schnell zu Ende neigt. Eine Geschichte ist in meinen Augen wie ein wirklich guter Wein: er muß nicht teuer sein, aber süffig, geschmacklich vollmundig sein und einem lange Zeit zum Genießen lassen.  ”Süffig” ist diese Story durchaus, aber leider läßt sie absolut keinen Raum um sie zu genießen.

Thema: vorablesen | Kommentare (1) | Autor: Lightdancer

Assoziationschallenge Juli 2011

Donnerstag, 7. Juli 2011 9:08

Die Schlagworte kommen diesmal von petziorso und lauten: NACKT & OPAL
Trotz sommerlicher Hitze wünsche ich euch allen viel Spaß bei der Challenge und der Titelwahl
Lightdancer
Teilnehmer Buch-Titel 1 2 3 4 5 6 7 GS
aoirghe 0
babytiger
  1. Die Chemie des Todes
  1. 2
  1. 1
3
buffy69
  1. Der Friedhofsgärtner
  2. Entschuldigung, sind Sie Wurst?
  3. Wie angelt man sich einen Dämon
  4. Black Dagger-Vampirherz
  5. Nein! Ich will keinen Seniorenteller
  6. Blankes Entsetzen
  7. Gut im Bett
  8. The Immortals 1 – Tochter der Finsternis
  1. 0
  2. 0
  3. 0
  4. 0
  5. 0
  6. 1
  7. 1
  8. 0
  1. 2
  2. 0
  3. 0
  4. 2
  5. 0
  6. 0
  7. 0
  8. 0
  1. 0
  2. 3
  3. 3
  4. 0
  5. 3
  6. 0
  7. 0
  8. 3
  1. 1
  2. 1
  3. 1
  4. 1
  5. 1
  6. 1
  7. 1
  8. 1
  1. 1
  2. 0
  3. 0
  4. 0
  5. 0
  6. 0
  7. 0
  8. 0
23 (27)
Can-Toi-Tete
  1. Die Chirurgin
  2. Bis(s) einer weint
  3. Der Jünger des Teufels
  4. Das Opfer
  5. Angel Eyes – Zwischen Himmel und Hölle
  6. Der Fotograf
  7. Ohne jede Spur
  8. Nicht ohne meine Katze
  1. 2
  2. 0
  3. 0
  4. 0
  5. 0
  6. 2
  7. 0
  8. 2
  1. 0
  2. 3
  3. 3
  4. 3
  5. 0
  6. 0
  7. 3
  8. 0
  1. 0
  2. 0
  3. 0
  4. 0
  5. 5
  6. 0
  7. 0
  8. 0
  1. 1
  2. 1
  3. 1
  4. 1
  5. 1
  6. 0
  7. 1
  8. 1
27 (30)
Ceejay1982
  1. Morden zwischen den Meeren
  2. 200 Tricks für ein besseres Leben
  3. Erika-Der verborgene Sinn des Lebens
  1. 0
  2. 0
  3. 2
  1. 5
  2. 5
  3. 0
  1. 1
  2. 1
  3. 1
13 (15)
chawoso
  1. Mexikanische Hochzeit
  2. Ein sicheres Haus
  3. Das kurze und wundersame Leben des Oscar Wao
  4. Geld oder Leben (fehlender JE!)
  5. Bittersüße Schokolade
  6. Im Dunkel der Tod
  7. Die Geschichte von José
  8. Das Buch vom Gaucho Sombra
  1. 5
  2. 5
  3. 5
  4. 5
  5. 5
  6. 5
  7. 5
  8. 5
  1. 1
  2. 1
  3. 1
  4. 1
  5. 1
  6. 1
  7. 1
  8. 1
41 (48)
(Chrysalis441) Llyren 0
curlycat 0
DA-Cameron 0
dracessa
  1. Die kalte Stadt
  2. Der steinerne Kreis
  1. 1
  2. 1
  1. 1
  2. 1
4
elli94
  1. Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart
  2. Schattenkinder
  3. Schmitz´ Katze
  4. Schlaf
  5. Dear Nobody
  6. The Princess Diaries
  7. Ich war seine kleine Prinzessin
  8. Penny Maybe
  9. Eidechse
  10. Scherbenpark
  11. Hallo Mr. Gott, hier spricht Anna
  12. Anna schreibt an Mr. Gott
  1. 0
  2. 0
  3. 0
  4. 2
  5. 0
  6. 0
  7. 2
  8. 0
  9. 0
  10. 0
  11. 0
  12. 0
  1. 3
  2. 0
  3. 3
  4. 0
  5. 0
  6. 0
  7. 0
  8. 3
  9. 3
  10. 3
  11. 3
  12. 3
  1. 0
  2. 5
  3. 0
  4. 0
  5. 5
  6. 5
  7. 0
  8. 0
  9. 0
  10. 0
  11. 0
  12. 0
  1. 1
  2. 1
  3. 1
  4. 1
  5. 1
  6. 0
  7. 1
  8. 1
  9. 0
  10. 1
  11. 1
  12. 1
35 (52)
emilii
  1. Das Eva-Prinzip: für eine neue Weiblichkeit
  2. Erbarmen
  1. 1
  2. 0
  1. 0
  2. 3
  1. 1
  2. 1
5 (6)
erinacea 0
Fasusu
  1. Föhnlage
  1. 3
  1. 1
3 (4)
hummelmotte
  1. Winterrose
  1. 2
  1. 0
2
Kanny74 0
krimtango
  1. Gabriela wie Zimt und Nelken
  2. Der weiße Knochen
  3. Jane Fairfax
  4. Der letzte seiner Art
  5. Bittere Mandelblüten
  6. Himmelsbegräbnis
  1. 3
  2. 3
  3. 3
  4. 3
  5. 0
  6. 3
  1. 0
  2. 0
  3. 0
  4. 0
  5. 5
  6. 0
  1. 1
  2. 1
  3. 1
  4. 1
  5. 1
  6. 1
26
kuschelgruft 0
laborqueen 0
LadyAlberich 0
LadyAmalie
  1. Blutspur
  2. Der Verehrer
  3. Skalpell No 5
  4. Kalter Amok
  1. 0
  2. 0
  3. 0
  4. 1
  1. 2
  2. 2
  3. 2
  4. 0
  1. 1
  2. 0
  3. 0
  4. 0
8
lady-liberty
  1. Die Früchte der Wut
  2. Drei auf dem Eis
  1. 1
  2. 0
  1. 0
  2. 3
  1. 0
  2. 1
4 (5)
Lightdancer
  1. Das Ritual (abgebrochen)
  2. Blutrot-Die Farbe der Lust
  3. Eva
  4. Der Weg nach Bagdad
  1. a
  2. 1
  3. ?
  1. a
  2. 0
  3. ?
  1. 1
  2. 1
  3. 0
1 (3)
Maresa 0
Mirka
  1. Nichts als die Wahrheit
  2. Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud
  3. Sie hat es doch gewollt
  4. Ich höre mit dem Herzen-Eine gehörlose junge Frau wird Miss America
  1. 5
  2. 5
  3. 5
  4. 5
  1. 0
  2. 1
  3. 1
  4. 1
22 (23)
mysticcat 0
petziorso
  1. Die Arnoldkinder reißen aus
  2. Die Arnoldkinder auf heißer Spur
  3. Endstation-Kriminelle Fahrten und Fährten
  4. Die Macht des Amuletts
  1. 0
  2. 0
  3. 0
  4. 2
  1. 0
  2. 0
  3. 3
  4. 0
  1. 5
  2. 5
  3. 0
  4. 0
  1. 1
  2. 1
  3. 1
  4. 1
16 (19)
satay-spiess
  1. The Atlantis Complex
  2. Ein Drama für Jack Taylor
  3. Schwesternmord
  4. Der Kindersammler
  5. Der Verehrer
  6. Jack Taylor und der verlorene Sohn
  1. 0
  2. 0
  3. 2
  4. 0
  5. 2
  6. 0
  1. 3
  2. 3
  3. 0
  4. 0
  5. 0
  6. 3
  1. 0
  2. 0
  3. 0
  4. 5
  5. 0
  6. 0
  1. 1
  2. 1
  3. 1
  4. 1
  5. 1
  6. 1
22 (24)
Sulfur
  1. Dornenvögel
  1. 3
  1. 1
4
tayjan
  1. Ein Fall für Kay Scarpetta/Ein Mord für Kay Scarpetta
  1. 2
  1. 0
2
Thaliomee 0
ulfie 0
Wasserfall 0
wildboarhunter 0

Zur Erklärung:

1 – direkte Assoziaton
2 – indirekte Assoziation
3 – weit hergeholte Assoziation
4 – je eine Assoziation/Schlagwort im Titel, bei zwei Schlagworten
5 – je eine Assoziation/Schlagwort im Titel, bei drei Schlagworten
6 – Release
7 – Themen-Release
GS – Gesamtsumme aller Titel/Teilnehmer

(!!!!) keine Eintragung bzw. Erweiterung mit dem Eindruck vom Lesen. ;)
a = abgebrochen
kursiv = nachträgliche JE- bzw. Release-Punkte. Diese Punkte werden für die Jahresbewertung herangezogen.

Thema: Assoziationschallenge | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer

SUB-Abbau Juli 2011

Dienstag, 5. Juli 2011 8:42

 
Lightdancer
Buch-Titel Autor/in Seiten Challenge
 Im Zauber der Sirenen  Tricia Rayburn  368  nein – Ray
 Blutrot – Die Farbe der Lust  Sharon Page  412  Assoziation 
 Eva  Marianne Fredriksson  190  Assoziation
 Der Weg nach Bagdad  Güneli Gün  528 (550 m. allen Anhängen)  Assoziation
       
       
       
       
       
 
 
 
 Midnightwitch
Buch-Titel Autor/in Seiten Challenge
 Das Ritual  Eliot Pattison  abgebrochen  Assoziation
       
       
       
       
 
Wie immer finden die Verlinkungen erst nach dem Lesen des jeweiligen Buches statt.

Thema: TBR-Abbau 2011 | Kommentare (0) | Autor: Lightdancer