Mythica 1 – Göttin der Liebe

Göttin der liebeCovertext:
Um den attraktiven Griffin zu gewinnen, bräuchte die unscheinbare Pea vor allem eines: eine gründliche Generalüberholung. Make-Up, Schuhe, Klamotten – alles an ihr ist ein einziges Desaster. Als sie in ihrer Verzweiflung Venus beschwört, staunt sie nicht schlecht: Die Göttin steigt herab aus dem Olymp, um ihr zu helfen! Doch was ist, wenn die Göttin der Liebe selbst ihr Herz verliert?

Rezension:
Ich mag üblicherweise die Bücher von P.C. Cast (überalles geliebt House of Night und ebenso begeistert von der Partholon-Serie), aber bei dieser bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht eher dazu tendiere zu sagen, die Autorin sollte lieber in der Jugendbuch-Richtung bleiben. Oh, nicht, dass es grottenschlecht ist. Aber an manchen Stellen ist die Sprache (oder liegt es an der Übersetzung?) eher mädchenhaft, statt erwachsen.
Pea ist wirklich ein mittlerer Alptraum, trotz guter Figur (immerhin betreibt sie seit ihrer Jugend Ballett). Ihr Haar ist eine einzige Katastrophe (aber der Tipp mit Kokosöl gegen Kraushaar muß ich mir merken – nicht, dass ich Kraushaar hätte, aber dennoch interessant, dass man jemanden zu empfehlen und zu sehen, ob es stimmt *schmunzel*). Ihr Look ist …. na ja, bequem. Dennoch ist ein starker Widerspruch zu finden. Im Berufsleben hat nämlich Pea alles erreicht, was sie sich vorgenommen hatte. Nur privat verwandelt sie sich in eine graue Maus – zumindest Männern gegenüber. Wie kann sie allerdings mit ihren Schlapper-Look im Beruf Erfolg haben?
Und noch etwas stört mich: Selbst wenn man sich wirklich wirklich ändern will, erwacht trotz Göttin das Selbstbewußtsein nicht über Nacht. Und bei Pea ist das der Fall. Venus ändert ihren Stil völlig – gute Sache. Aber schon nach vier Tagen ist Pea selbstbewußter. Ein Ding der Unmöglichkeit!
Der nächste Kritik-Punkt ist, dass mich das Ende doch ein wenig ärgert. Nicht, weil Venus Griffin kriegt, sondern WIE es passiert. Dabei hab ich einfach das Gefühl gekriegt, dass Cast nicht wirklich wußte, wie sie es umsetzen sollte. Ich hätte es doch anders gewählt.

Fazit:
Trotz meiner Kritik ist das Buch dennoch schnell und leicht zu lesen. Die wenigen Sex-Szenen sind schön zu lesen, aber nicht wirklich elektrisierend.
Der kurze Einblick in den zweiten Band (Göttin des Meeres) ist ganz nett, scheint aber ebenso in der “mädchenhaften” Sprache zu sein, der mich nicht sicher macht, ob ich mehr davon lesen möchte.

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Autor: Lightdancer
Datum: Montag, 27. August 2012 8:07
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