MondSilber-Saga 2 – MondSilberZauber

MondSilberZauber von Marah Woolf

Covertext:
“Mein Herz fing an zu schlagen, immer schneller. Der Stein in meinem Magen schien größer zu werden, doch nicht vor Schmerz. Er polterte ein wenig herum, zersprang und tausend kleine Schmetterlinge flatterten aus seinem Inneren hervor.
Er lebte, er war gefangen, aber er lebte. Das war das Wichtigste. Calum war nicht tot, nicht in unerreichbare Ferne gerückt.”

Als Emma erfährt, dass Calum noch lebt gibt es für sie nur ein Ziel: Sie möchte, dass er zu ihr zurückkommt? Doch Calum ist in seine Welt entschwunden. Eine Welt, in die sie ihm nicht folgen kann.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Wird es Emma gelingen, Calum zu retten?

Rezension:
Avallach, oder besser unter Avalon bekannt, wird in diesem Teil zur Sprache gebracht. Emma wird zu ihrem Schutz dahin gebracht – eine Art Akademie, wo alle mystischen Völker lernen können. Auch Emma lernt. Doch einiges geht mir zu schnell… sie war immer schon in einem Schwimm-Team, aber auf einmal so stark zu sein, so schnell, so geschickt? Und da ist mir die halbseitige Erklärung der Autorin, dass es an ihrem „Schwimmsuite“ aus besonderen Algen liegt, doch zu seicht. Auch hat sie extreme Probleme ihr „Licht“ zu aktivieren. Und dann… auf einmal, von einer Sekunde auf die andere erstrahlt das Meer in ihrem silbrigen Licht.
Bei solchen Stellen merkt man nach wie vor, dass es das Erstlingwerk von Frau Woolf ist.
Auch werden einige Dinge angesprochen und dann fallen gelassen, wie die Zerstörung von Emmas Schulsachen. Es passiert… doch es wird kein Grund genannt, kein Täter gesucht oder gar gefunden. Die Geschichte läuft weiter und irgendwann ist es nicht mehr wichtig, warum es geschehen war. Warum es also dann erwähnen???
Die Rettung Calums erinnert auch hier an Twilight. Alles wird daran gesetzt, das Leben der Liebe zu retten, selbst, wenn es das eigene kosten würde. Die Idee ist so alt wie die Welt und im Prinzip nicht schlecht umgesetzt worden. Doch nach wie vor würde ich mir wünschen, dass die Protagonisten mehr Tiefgang hätten. Natürlich fällt man in die Geschichte hinein, das liegt schon am eher lockeren Schreibstil der Autorin. Doch man kann sich nicht wirklich mit Emma, Calum, Raven oder Amelie identifizieren. Sie bleiben Wesen, über die man liest, die aber nicht Teil des Herzens werden. Um es zu verdeutlichen, was ich meine, nenne ich einen Buchtitel, den ich vor über 7 Jahren gelesen habe und der immer noch in mir wirkt – Ring der Zeit von James Long. Gally und ihre Geschichte ruhen immer noch in mir. Aber Emma und Calum werden sich wohl bald verflüchtigen und das finde ich schade.

Fazit:
Nach wie vor eine nette Geschichte, die sich aber vermutlich viel zu schnell aus meinem Kopf schleichen wird.

Punkte:
5 Punkte von 10 zu erreichenden, in der Hoffnung, dass mich der dritte Band eines Besseren belehren kann…

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Autor: Lightdancer
Datum: Donnerstag, 3. Januar 2013 9:18
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